Organisatorische Vereinsarbeit
:: S e l b s t v e r w a l t u n g
Der Steinschleuder e.V. möchte in seinen Entscheidungen und Arbeitsweisen weitgehend unabhängig und zugleich ein soziales Lernfeld für Jugendliche sein. Daher ist für uns das Prinzip der jugendlichen Selbstverwaltung zentral. Selbstverwaltung bedeutet, dass alle anfallenden Arbeiten vom Spendensammeln über die Verwaltungs- und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Planung und Durchführung der Baucamps von Vereinsmitgliedern und Steinschleuder-Freunden durchgeführt werden. Es gibt also keinen Dachverband oder Träger, dem der Steinschleuder e.V. angeschlossen ist.
:: D e z e n t r a l e A u f g a b e n v e r t e i l u n g
Um die anfallenden Arbeiten trotz der räumlichen Trennng der meisten aktiven Mitglieder zueinander bewältigen zu können - die Mitglieder sind über mehrere Bundesländer verteilt - haben wir die Aufgaben in einzelne Zuständigkeitsbereiche aufgeteilt, für die je ein bis zwei Personen verantwortlich sind. Zentrale Bereiche sind Verwaltung & Abrechnung, "Mitgliederwartung", Auslandsprojektbetreuung, Homepagewartung, JuWo-Organisation u.a.m. (Klicke hier für das aktuelle Organigramm). Die Abgrenzung und Bestimmung einzelner Zuständigkeiten erfolgt nicht dogmatisch, sondern nach den zeitlichen und persönlichen Kapazitäten und Interessen, so dass sich jede/r entsprechend einbringen kann. Dennoch sind alle Teilbereiche eng miteinander verwoben und alle größeren Entscheidungen werden einvernehmlich in der Gruppe der Aktiven diskutiert und beschlossen. Dies erfordert eine gute Absprache und Koordination, die wir über das Forum des Steinschleuder e.V. und die so genannten Ko-Ordinierungs-Treffen (KOT) abwickeln.
:: K o o r d i n a t i o n s t r e f f e n
Etwa alle 2 Monate finden sich die aktiven Steinschleuderer zu einem so genannten Ko-Ordinations-Treffen (KOT) zusammen, an dem alle wichtigen organisatorischen Themen diskutiert und aktuelle Aktionen geplant werden. Ein solches Koordinationstreffen gleicht einer ziemlichen Mammut-Aktion, da sich über 1-2 Tage etwa fünf bis zehn Leute bei einem Mitglied privat treffen, um dann mehr oder weniger non-stop die Tagesordnung durch zu diskutieren, die im Vorfeld des Treffens aufgestellt worden ist. Da alle Anwesenden die gleiche Stimmberechtigung haben, ganz gleich ob man nun Vorstand oder einfaches Mitglied ist, ist der Weg zu einer Entscheidung meist gepflastert von ausführlicher Argumentation, Reflexion und Diskussion, in der jede/r seinen Standpunkt darlegen kann. Letztlich wird die Entscheidung dann per einfacher Mehrheit getroffen.
Ein KOT ist wie die JuWo's prinzipiell für jeden offen, der Lust hat sich aktiv am Geschehen zu beteiligen. Allerdings werden hier vor allem Vereinsinterne Dinge besprochen, für die eine engere Einbindung in die Arbeit Vorraussetzung sein sollte. Wer Interesse hat, an einem solchen Treffen teilzunehmen, kann einfach Kontakt mit uns aufnehmen.


