Bericht über die Zeit als Freiwilliger auf der Naftec-Farm

Martin beim Anfertigen von Spielzeug

Dieser Text entstand nach dem neunmonatigen Aufenthalt von Martin Leipziger auf der Naftec-Farm.

Nach meiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zum Ergotherapeuten wollte ich mein erworbenes Wissen dort anwenden, wo es am nötigsten gebraucht wird. Ich suchte nach der Erfüllung meines Traums den ich schon mehrere Jahre mit mir herum trug. Ich wollte in einem Entwicklungsland arbeiten um dort Lebensbedingungen zu verbessern und um die Kultur und Menschen kennen zu lernen. Zusätzlich war eine der wichtigsten Motivation zur Reise, mich selbst zu erfahren.
Ich bin nun seit Mitte Juni 2010 wieder in Deutschland und möchte euch hiermit über die letzten Projekte auf den Philippinen, in Naga, auf der NAFTEC Farm informieren.  Voraus gehen herzlichste Grüße von  Gloria und Mandy, von den Gruppen TNMC und CYSC wie auch von allen anderen Gastfamilien und ein großes Dankeschön meinerseits an die Steinschleuder für die finanzielle Unterstützung, wodurch der Bau des Spielplatzes erst ermöglicht wurde.

Spielerunde

Ich kam Ende Setpember 2009 auf der Insel Cebu an. Gloria und Mandy sowie Vertreter vom CYSC erwarteten mich schon auf dem Flughafen. Auf der Farm wurde ich liebevoll von den TNMC- Mitgliedern empfangen. Nach der Begrüßung bezog ich mein Zimmer im Farmhaus, in dem ich die nächsten Monate wohnen sollte. Im Zimmer angekommen, musste ich erstmal meinen Jetlack ausschlafen.

Zu Beginn hatten wir einige Veranstaltungen, in denen sich jeder vorstellen konnte und wodurch mir erleichtert wurde, alle kennen zu lernen. Schon nach zwei Wochen besuchte ich die erste Gastfamilie. Ich wohnte jeweils 2-3 Tage in den Gastfamilien. In dieser Zeit lernte ich die Familien besser kennen. In ihrer eigenen Umgebung erhielt ich einen kleinen Einblick in ihren Alltag. Ich erfuhr viel über ihre individuellen Lebensweisen, Gewohnheiten, Arbeit und Hobbys.

Im Hintergrund die Bildungseinrichtung

Unser erstes gemeinsames Projekt war die Fertigstellung der Mauer. Es beinhaltete das Bemalen der Mauer und die Befestigung der Gitter. Bereits im Baucamp `09 wurde die Mauer gemeinsam mit den Filipinos  fast fertig gestellt und bemalt. Auf Grund der schlechten Witterung fiel die Farbe aber leider wieder ab. Bei schlechtem Wetter gingen wir in das Schulgebäude und strichen die unfertigen Räume und Türen. Mit der Fertigstellung des Innenbereiches wurden nun auch die letzten drei Räume nutzbar gemacht.

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