Baucamp-Blog 2009
:: Baucamp-Eindrücke (16.10.2009)
Liebe Steinschleuder-Interessierte, Mitglieder, Förderer und Fans,
mittlerweile sind nun schon drei Wochen vergangen, der letzte Arbeitstag liegt bereits hinter uns und unser Baucamp auf den Philippinen neigt sich so langsam dem Ende zu. Die Arbeiten auf der Baustelle sind in den letzten eineinhalb Wochen stetig voran geschritten. So haben wir weiterhin fleißig gepinselt, gestrichen, gemauert und verputzt. Das Bildungszentrum schillert in vielen bunten Farben und kann nun dafür genutzt werden vielen jungen Menschen verschiedene Kurse und Seminare anzubieten.

- Painting-Spaß von klein auf
Am Ende der zweiten Arbeitswoche haben wir den umliegenden Zaun so weit fertig gestellt, dass wir diesen am Samstag mit den einheimischen Kindern in einem Kunstprojekt kreativ gestalten konnten. Dabei hatten nicht nur die Kinder sondern auch wir riesengroßen Spaß und auch das Ergebnis ist wirklich sehenswert. Nachdem wir eine Woche lang ohne Pause auf diesen Tag hin gearbeitet hatten, haben wir uns zusammen mit unseren freiwilligen Helfern zwei Tage Auszeit in einem kleinen Strandhaus in Barili gegönnt
Anschließend konnten wir erneut voller Tatendrang in unsere letzte Arbeitswoche starten, in der wir jeden übrig gebliebenen Farbklecks wegschrubbten. Da das Gebäude nun von allen Seiten glänzte, stand der abschließenden Segnung durch einen befreundeten Pfarrer Father El Baow und der Einweihungsfeier mit unseren Freunden und Bekannten nichts mehr im Wege.
Am Samstag mussten wir wegen dem Abflug von Maria einige Tränen vergießen, die das Projekt schon von Beginn an begleitet hat. Julika und Florian durften wir an diesem Tag jedoch herzlich Willkommen heißen. Am selben Tag begann nun unser diesjährig erstmals durchgeführtes privates Unterstützungsprojekt. Jede Baucampteilnehmerin arbeitete für die kommenden drei Tage in seiner Gastfamilie. Dieses Projekt wurde finanziell von der diesjährigen Gruppe privat getragen. Die auf die NAFTEC-Mitglieder gleich aufgeteilten Gelder ermöglichten existenzielle Notwendigkeiten. Es gab Familien die sich eine Kochgelegenheit wünschten oder eine Wasserleitung dringend benötigten. Wiederum gab es jedoch auch Familienangehörige, denen wir eine längst notwendig gewordene Zahnbehandlung finanziell ermöglichen konnten. Neben diesen Dringlichkeiten blieb aber auch noch Zeit, um die ein oder andere Wand gemeinsam kreativ zu gestalten, was nicht nur uns sondern auch unseren Familien viel Spaß bereitete.
Morgen früh beginnt nun unser abschließender Urlaub, den wir auf der Insel Bantayan im Nordwesten von Cebu mit unseren freiwilligen Helfern verbringen werden.
Gesundheitlich geht es uns außer den für einen solchen Aufenthalt üblichen Problemen super, und freuen uns auch schon sehr auf die bevorstehenden Tage.
Viele liebe Grüße, eure Baucampgruppe 2009,
Caroline & Katrin
Baucamp-Eindrücke (6.8.2009)
Liebe Steinschleuder-Interessierte, Mitglieder, Förderer und Fans,
die ersten eineinhalb Wochen liegen nun schon hinter uns und endlich kommen wir nun dazu euch ausführlicher zu berichten, was wir erlebt haben. Wie in den Jahren zuvor wurden wir wieder voller Wärme und Freude von Gloria, Mandy und fast allen CYSC-Mitgliedern (Jugendgruppe) und Kauban-Mitgliedern (Erwachsenengruppe) auf der Farm Willkommen geheißen.
Zum Willkommens-Essen servierte uns Gloria voller Stolz ihr Geheimrezept, wobei es sich um eine vegetarische Tomatensoße mit Spaghetti und vegetarischen Bratlingen handelte. Die Zutaten hierzu sowie unzählige andere Gemüse- und Kräutersorten wachsen und gedeihen in diesem Jahr bereits in Hülle und Fülle auf der Farm. Diese Gemüsevielfalt, der ökologische Anbau sowie ihr Rezept für den ersten Veggie-Burger auf den Philippinen haben nicht nur uns sondern auch die Bevölkerung und die Presse beeindruckt, so dass sie immerhin schon einen Radio- und einen Fernsehauftritt vorzuweisen hat.
Nachdem wir nun also nach langer Reise gesättigt waren, verbrachten wir zusammen mit unseren philippinischen Freunden und Familien einen wunderschönen ersten Abend, natürlich mit viel Gesang, Tanzvorführungen und herzlichem Lachen. Dies führte dazu, dass sich die Wiederkehrer von uns gleich heimisch und die beiden Neulinge unserer kleinen Gruppe von 9 Personen sich sofort pudelwohl fühlten.
Nach einem entspannten Sonntag und unserer ersten Nacht in den Gastfamilien fieberten wir montags voller Vorfreude unserem ersten Arbeitstag entgegen. Nachdem im ersten Jahr unsere Baustelle auf einem leeren Stück Feld erst noch entstehen musste, besteht unsere Baustelle in diesem Jahr dank viel Fleiß und Schweiß aus einem fast fertiggestellten Gebäude, das in diesem Jahr zu einem wunderschönen Bildungszentrum werden soll.
Um dies zu realisieren haben wir bereits mit den Malarbeiten begonnen. Dazu gehören zum Beispiel Arbeiten wie das Grundieren, das Auftragen der Spachtelmasse, um kleinere entstandene Risse auszubessern, und schließlich natürlich das Streichen in den unterschiedlichsten kunterbunten Farben. Parallel dazu fallen einige Aufbau- und Ausbesserungsarbeiten am umliegenden Zaun an, welcher in ein paar Tagen in einem Kunstprojekt mit Kindern verschönert werden soll.
Doch natürlich bleibt uns neben der körperlichen Arbeit auch noch Zeit, Land und Leute kennen zu lernen. Wie auch in den letzten Jahren hatten wir freiwillige Helfer auf der Baustelle, in diesem Jahr von einem Mädchencollege in Cebu City. Zudem haben wir einen Ausflug zu einem auf den Philippinen einzigartigen Ökohaus in Cebu City gemacht und anschließend in der Stadt den Carbon-Market besucht, einen der größten Märkte in der Region.
Zum Abschluss der ersten Woche fuhren wir gemeinsam mit unseren Gastfamilien und unseren freiwilligen Helfern von der Baustelle nach Dalaguete, um dort mit ihnen einen wunderschönen Tag am Strand zu verbringen. Obwohl sich die erste Woche hier als relativ regenreich zeigte, hatten wir Glück mit dem Wetter und konnten die Zeit am Meer in vollen Zügen genießen.
Neben unseren Ausflügen verbringen wir aber natürlich auch täglich viele schöne Stunden in unseren Gastfamilien und mit unseren Freunden auf der Farm. Gesundheitlich sind wir im Moment größtenteils fit und hoffen, dass wir auch in dieser Woche alle gesund und munter bleiben.
Bis zum nächsten Mal und viele liebe Grüße von unserer gesamten Gruppe,
Caroline und Katrin










